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Überraschende Geheimnisse zum Versenden von besseren E-Mails

August 16, 2017

 

 

Jüngste Studien der Radicati Gruppe bestätigen, dass es fast 3,7 Milliarden E-Mail-Nutzer weltweit gibt. Der gleiche Bericht schätzt auch, dass täglich rund 269 Milliarden E-Mails versendet werden. Wenn wir das mal berechnen, dann werden fast 2,5 Millionen E-Mails pro Sekunde versendet, im Jahr sind das etwa 74 Billionen versendete E-Mails.

 

Jedoch ist die E-Mail ist ein zweischneidiges Schwert. Auf der einen Seite ist es eine bequeme und beeindruckende Art Ihre Abonnenten zu erreichen. Auf der anderen Seite macht es einfach jeder. Es ist ein Wettkampf im Postfach Ihrer Leserschaft mit ständig neuen (aber nicht unbedingt effektiven) Wegen um deren Aufmerksamkeit zu bekommen. Wir alle kennen das Ergebnis dieser Kämpfe: ein überfüllter E-Mail Eingang.

 

Sie sollten Ihre Leser nicht nerven. Erinnere Sie diese, warum sie sich an erster Stelle für ein Abonnement entschieden haben. Hier sind zwei bekannte Geheimnisse über das Versenden von besseren E-Mails.

 

Geheimnis 1: Werden Sie persönlich, aber nicht zu persönlich.

 

Sie haben vielleicht gehört, dass das Personalisieren einer E-Mail mit dem Namen des Empfängers für das Engagement besser ist, aber das ist nicht mehr der Fall. Nach der Temple University Fox School of Business schaden personalisierte E-Mails mehr als das sie nützen, da Cybersecurity immer wichtiger wird.

 

Es macht auch Sinn, wenn man bedenkt, dass jeder, der ein anständiges E-Mail-Automatisierungssystem benutzt, das tun kann. Fangen Sie einfach mit dem obligatorischen "Hi (Name des Abonnenten)" an und dann noch ein paar anderen Daten, einem Call-to-Action Button und schon haben Sie eine fertige E-Mail. Jedoch ist dies eine veraltete, formelhafte Strategie, die die Punkte einer Marketing-E-Mail vollständig untergräbt: Vertrauen aufzubauen, einen Mehrwert zu schaffen und die Beziehung zwischen Sender und Empfänger zu stärken. Eine personalisierte E-Mail an einen Empfänger zu schicken, der sich gerade erst auf Ihr Abonnement eingelassen hat kann als Fake rüberkommen. Das Vertrauen Ihrer E-Mail-Lesern ist eine Einbahnstraße, wenn Sie das einmal verloren haben, bekommen Sie dieses nicht mehr zurück.

 

Das heißt nicht, dass Sie die Personalisierung ganz weg lassen sollten. Ihre E-Mails können und sollten das weiterhin beibehalten, aber in einer aussagekräftigen Art. Eine gute Möglichkeit, dies zu tun ist, Ihre Leser daran zu erinnern, was Sie bis jetzt gekauft oder sich angesehen haben. Kunden neigen dazu, positiv auf E-Mails zu reagieren, die sie auf Produkte, basierend auf ihren Einkaufsmustern, richten. Und die Gestaltung einer E-Mail rund um deren Benutzer Geschichte zeigt, dass Sie tatsächlich Aufmerksamkeit auf sie und ihre spezifischen Bedürfnisse gerichtet haben.

 

Geheimnis 2: Vorschau mit einem Preheader

 

Ein Preheader, oder "Johnson Box", ist der kurze Text, den Sie neben einer E-Mail-Betreffzeile in Ihrem Posteingang sehen. Sie sind auf Mobil- und Desktop-Geräten sehr verbreitet, und viele E-Mail-Dienste (wie zB Gmail; auch im Beispiel unten) zeigen Ihnen, dass Sie eine Vorstellung davon bekommen können, was die E-Mail ist, bevor Sie sie öffnen.

 

 

 

Preheaders extrahieren und zeigen in der Regel die Formulierung aus den ersten Zeilen der E-Mail. Sie können Ihre Öffnungsrate dadurch entweder verbessern oder auch verschlechtern. Oft wird diese Möglichkeit, auf Ihre Betreffzeile aufzubauen und Ihrer Nachricht einen Mehrwert zu verleihen, im Marketing vernachlässigt. Machen Sie nicht den gleichen Fehler.

 

Alle Preheaders müssen:

  • beschreiben, was die E-Mail enthält

  • sinnvoll sein und Inhalte beinhalten, der den Leser dazu veranlasst die E-Mail zu öffnen.

  • Erklären, warum die E-Mail für den Empfänger relevant ist

  • die Betreffzeile unterstützen und dieser auch entsprechen

  • Leser nicht dazu bringen die E-Mail zu löschen oder als "Spam" zu markieren

Sie wollen wissen wie lang so ein Preheader sein kann? Dann haben wir hier die durchschnittliche Anzahl der Zeichen auf verschiedenen Geräten und beliebten E-Mail-Clients (mit freundlicher Genehmigung von Litmus)

 

 

 

 

 

Im Großen und Ganzen sollte Ihr Preheader-Text zwischen 40-50 Zeichen lang sein. Das ist genug Spielraum, um eine überzeugende Nachricht zu liefern, während sichergestellt wird, dass es auf den meisten Geräten richtig angezeigt wird.

 

Es gibt einige Geheimnisse, die es wert sind, geteilt zu werden. Und die beiden hier, obwohl oft übersehen, sind wichtig für das Halten Ihrer Abonnenten. Es ist ein erreichbares Ziel für jeden Verleger, also legen Sie noch jetzt los und lassen Sie uns wissen, wie es bei Ihnen voran geht!

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